
Zur Vorbereitung auf Dein Training findest Du hier ausgewählte Auszüge aus dem Buch Richtig Loben. Die kleinen Impulse geben Dir einen ersten Eindruck davon, wie wirkungsvoll authentische Anerkennung sein kann – für Dich selbst, für dein Team und für echte Führungsqualität. Die Texte sind bewusst kurz gewählt, damit Du bereits vor dem Modul einen ersten Zugang zum Thema bekommst und im Training noch tiefer eintauchen kannst.
– Richtig LOBEN.
„Catch them when they are good“ bedeutet, Menschen genau dann zu loben, wenn sie selbst noch gar nicht sehen, was sie gut machen. Überraschendes Lob wirkt stärker als erwartetes – weil der Moment das Selbstbild erweitert. Wer andere größer macht, verändert gleichzeitig den eigenen Blick auf die Welt.
– Richtig LOBEN.

Die Dosis macht das Gift.
60% der Mitarbeiter bemängeln, dass Ihnen ihr Chef zu wenig Anerkennung gibt. 80% der Chefs haben die Selbstwahrnehmung, genügend oder gar zu viel Anerkennung zu geben.
– Richtig LOBEN.
Die Dosis macht das Gift.
Ich hatte mal eine Mitarbeiterin mit deren Ergebnis ich nicht zufrieden war. Wenn sie das merkte, begann sie ihr Ergebnis schön zu reden und darüber hinaus, sich als Person für ihre Leistung selbst zu loben. Als Vorgesetzter kann das in ihnen das Gegenteil auslösen. Ihr Feedback kommt offensichtlich nicht an – also müssen sie es nochmal probieren – und Ihre Kritik noch deutlicher machen. Wenn sich das hochschaukelt, endet das Ganze im Disaster.
– Richtig LOBEN.
Die Dosis macht das Gift.
Weg oder Ziel?
Sie argumentieren: „Das Lob am Ende für das erreichte Ergebnis ist für mich wirkungslos. Das sehe ich ja selbst, wenn ich es geschafft habe[…]Da, wo es am schwierigsten für mich war, in der größten Anstrengung, da hätte ich deine Unterstützung gebraucht.“
Andere Menschen wiederum argumentieren: wenn du mich zu früh lobst, mir also Vorschusslorbeeren erteilst, kann ich dein Lob noch nicht annehmen. Wofür denn auch? Ich habe doch bisher noch nichts erreicht. Es gibt ja noch keinen […] Ja, es verliert sogar an Wirkung für den späteren Moment, dann wenn ich mein Ergebnis geschafft habe. Also bitte tue das nicht!
– Richtig LOBEN.

3 Fälle:
3 Fälle:
1) Der bewusste Chef.
Deine innere Position lautet in etwa so: „Ich bin ja schließlich der Chef und deswegen darf ich das, ich muss ja schließlich entscheiden was gut und was richtig ist. Mein Prinzip: Das Gute lobe ich – das Schlechte tadele ich.“ Du setzt dein Lob bewusst aktiv als legitimes Führungsmittel ein.
– Richtig LOBEN.
Die Dosis macht das Gift.
„Es ist ein Unterschied, ob ich mich beim
Lesen eines Buches auf das nächste Kapitel
freue, oder ob ich für das Lesen des Buches
einen Aufkleber bekomme!“
Lobe die SACHE – nicht die PERSON.
Finde die richtige Ebene.
– Richtig LOBEN.

