Richtig COACHEN.

1. Was ist unser Ziel?

Am Gesichtsausdruck, seiner Körpersprache und an der Stimme merkst Du: Es ist sehr wichtig und ist etwas Persönliches.

Du hast es geschafft. Du hast so viel Vertrauen bei Deinem Gegenüber erreicht, dass er Dir die Frage stellt: kannst du mir helfen?

Jetzt startet Dein Check-In: Mit Deinen ersten Fragen willst Du herauszufinden ob Dein Gegenüber Dich braucht, um etwas zu verbessern, was heute nicht so gut ist, oder etwas erreichen, wo er hin will. Deine Toolbox wäre eine andere.

Um ein gutes Feedback zum Coaching Gespräch abzusichern, ist es wichtig, vorab das Ziel so klar wie möglich zu beschreiben und die Erwartungshaltung realistisch zu halten. Bei zu großen Zielen definiert Ihr Teilziele oder Stufen.

In Deinem Kopf positioniert sich schon die Hebamme, der Sparringspartner oder der Ratgeber.

Mit uns hast diese Rollen trainiert und Du bist souverän in deren Anwendung.

– Richtig COACHEN.

Richtig Coachen - Trainings Softskills AS&P München
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Richtig COACHEN.

2. Wo liegen die Hindernisse?

Das Ziel ist so klar wie möglich. Mit dem Wissen aus Richtig FRAGEN. findest du heraus, ob es darum geht Hindernisse zu beseitigen oder Voraussetzungen zu schaffen. Also vermeiden oder erreichen.

In der Coaching Rolle der Hebamme stellst Du Dich, Deine Erfahrungen und Deine Kompetenz vollständig zurück und lässt dich maximal auf Dein Gegenüber ein. Deine Fragen sind: „was hindert Dich daran?“ oder „was brauchst Du dafür?“. Du schenkst 100% Aufmerksamkeit und stellst Deine eigene Wertung zurück.

Wenn sich die Antworten erschöpfen, gehst Du in die zweite Rolle, in die des Sparring-Partners: Du fragst die Wunderfrage: „und was wäre wenn es doch gehen würde? Was wäre dann?“. Damit fliegst Du mit Deinem Coachee über das Obstacle das er sich in den Weg gestellt hat einfach hinweg, und ihr eröffnet neue Möglichkeiten.

Oder, Du identifizierst Selbst-Limitierungen und schaltest diese temporär aus mit der Frage: „Nehmen wir an, das wäre ein Glaubenssatz von Dir, den wir für ein paar Minuten wie einen großen Stein vor dem Eingang zu unserer Schatzhöhle beiseite schieben könnten. Was sehen wir jetzt?”

Vorsicht vor der Rolle des Ratgebers! Dein Rat kann maximal eine Anregung sein. Verlasse die Rollen der Hebamme und des Sparringpartners nur sehr kurz und komme immer wieder zurück.

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Richtig COACHEN.

3. Werdet konkret.

Jetzt kommt der gefährlichste Teil: Dein Ehrgeiz als Coach, Deinem Coachee gut geholfen zu haben, indem Du einen konkreten Maßnahmenplan mit 1. 2. 3. erzeugen willst, könnte alles kaputt machen.

Unterschätze nicht, was im Kopf Deines Coachees alles an Lösungen, also Dingen die vorher festgeklebt oder verkantet waren, entstanden sind.

Umgekehrt, mit lauter losen Enden aus dem Gespräch zu gehen, macht auch keinen Sinn.

Jetzt braucht es nochmal eine finale Energie, obwohl es wahrscheinlich bisher schon ziemlich anstrengend war.

Idealerweise hast Du das Ziel in Schritt 1 des Coaching-Gesprächs für beide sichtbar formuliert und beschrieben. Ihr könntet die wesentlichen Erkenntnisse und neuen Möglichkeiten, die Dein Coachee vorher noch nicht kannte, auf den Punkt bringen. Dabei hilfst du im paraphrasieren (in Deinen Worten wiedergeben). Aber Vorsicht! am Ende müssen ist die Worte des Coachees sein. Du spürst was wirklich Wert hat.

Richtig COACHEN ist eine sehr hohe Kunst. Für dieses Training brauchst Du viele andere Richtig … Module als Voraussetzung.

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Richtig COACHEN will gelernt sein. Am Anfang steht Dein Verständnis und Deine Akzeptanz der Methodik. Unser Ansatz beruht auf dem Prinzip der gewaltlosen Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.

Der Erfolg stellt sich dann ein, wenn Du es auch im Täglichen anwenden kannst. Dazu braucht es Wiederholung. Training.

Das wirkungsvollste Feedback gibst Du Dir selbst. Wir geben Dir Anleitung und sichern Dir dafür einen geschützten Rahmen.

Trainings in Case-Studies haben einen besonderen natürlichen Effekt: Wir Menschen können nicht wirklich spielen: Eine gespielte Situation ist unterbewusst wie echt. Unsere Gefühle sind im Training genauso wie in der realen Situation.

Let´s go! Wir freuen uns auf Dich: