Richtig FRAGEN.

1. Wer fragt?

„Bin ich jetzt im Verhör?“ So mein Gegenüber, das meine Fragerei provozierte.
Wer fragt führt, sagt man doch. Aber manchmal ist das gar nicht so einfach.

Bevor Du Frage-Techniken übst, es ist wichtig Dir Deiner Perspektive bewusst zu werden. Wer fragt? Welche Rolle nimmst du gerade ein?

Es gibt die Rolle 1. der Hebamme, 2. des Sparring-Partners und 3. des Ratgebers. In einem guten Coaching Gespräch solltest du diese Reihenfolge einhalten. In der Rolle der Hebamme stellst du Fragen zur Selbsthilfe. Wenn Du das Gefühl hast, genügend Vertrauen aufgebaut zu haben, kannst Du als Sparringspartner ein bisschen mehr fordern und zum Perspektivenwechsel einladen. Die dritte Rolle des Ratgebers muss gut abgesichert werden: ob Du wirklich das Mandat bekommen hast, Ratschläge geben zu dürfen. Vorsicht! Selbst wenn Dein Rat ausdrücklich erfragt wird, muss das noch nicht ausreichen. Es kommt auf den Gesamtzusammenhang an. Der gut gemeinte Rat kann als Besser-Wissen aufgefasst werden.
Das kann zu Verletzungen und Ablehnung führen.

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Richtig Fragen - Trainings Softskills AS&P München
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2. Die Hebamme.

Alles dafür tun, damit die Geburt schön wird – aber Du selbst bekommst nicht das Kind. Das ist die Rolle der Hebamme. Aus der Perspektive der Hebamme stellst Du Fragen wie: “Was würde Dir helfen? Was ist für Dich das Wichtigste. Was würdest Du Dir selber raten?”

Du versuchst Dich zu 100% auf Dein Gegenüber einzustellen und in den Mokassins des Coachees zu laufen. Die Kunst ist, dabei nicht den Bezug zu Dir selbst zu verlieren.

In der Rolle der Hebamme gibst Du Hilfe zur Selbsthilfe.

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3. Der Sparringspartner.

Wenn Du Dir bei Deinem Gegenüber in der Rolle der Hebamme genügend Akzeptanz und Vertrauen aufgebaut hast, dann kannst Du vorsichtig in die Stufe 2 wechseln.

Stufe 2 ist der Sparringspartner – der wohlwollende Provokateur. In dieser Rolle kannst Du das Hilfsmittel der Übertreibung versuchen, um mehr Klarheit zu erreichen. Wie zum Beispiel: „Was wäre wenn das zehnmal so stark wäre?“
Du kannst Dein Gegenüber auch über Limitierungen hinweghelfen mit der sogenannten Wunderfrage: „Was wäre wenn es doch gehen würde – was ist dann möglich?“
Bis hin zu: „Wie könntest Du Dich auf Deinem Weg selbst sabotieren?“ Um möglicherweise dabei gemeinsam mit Deinem Coachee herauszufinden, dass er/sie unbewusst bereits in die Falle der Selbst-Sabotage gefallen ist.

Aus einer solchen Erkenntnis ist die Lösung unmittelbar da.

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Richtig FRAGEN will gelernt sein.
Am Anfang steht Dein Verständnis und Deine Akzeptanz für eine Methodik.

Der Erfolg stellt sich dann ein, wenn Du es auch im Täglichen anwenden kannst. Dazu braucht es Wiederholung. Wir können Dich darin trainieren. Menschen in Ihrem Fortschritt zu begleiten ist für uns eine erfüllende Aufgabe.

Für Trainings in Case-Studies hat uns die Natur etwas geschenkt: Wir Menschen können nicht spielen: Eine gespielte Situation ist unterbewusst wie echt. Unsere Gefühle sind im Training genauso wie in der realen Situation. Erfolgreiche Spitzensportler kennen diesen Effekt.

Das wirkungsvollste Feedback gibst Du Dir selbst. Wir geben Dir Anleitung und sichern Dir dafür einen geschützten Rahmen.

Menschen größer machen ist unsere Passion. Es gibt keine Aufgabe die erfüllender ist, als Menschen in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten.